Vom Ende eines Schwimmstadions

Fotos aus dem Jahr 2004: Das 1952 erbaute und damals 9.000 Zuschauer fassende Schwimmstadion am Leipziger Sportforum (Zentralstadion) wurde 2004 abgerissen, lediglich die Nordtribüne wurde erhalten und baulich gesichert. Sie soll das neue Domizil des Sportmuseums werden.

Maschinenlichter

Kaufhaus “Blechbüchse” 1969 – 2010

In Leipzig ist im Jahr 2010 die sogenannte “Blechbüchse” abgerissen worden – ein  Kaufhaus, das 1907 gebaut und im Zweiten Weltkrieg durch Bomben stark beschädigt wurde. 1967/68 wurde das Kaufhaus saniert, um ein Verwaltungs- und Lagergebäude erweitert und mit einer futuristischen Aluminiumfassade des Bildhauers Harry Müller verkleidet. 1968 wurde das Haus schließlich als Konsument-Warenhaus am Brühl als größtes Warenhaus der DDR wiedereröffnet. Rund 40 Jahre später musste das Gebäude den neuen Höfen am Brühl weichen. Der Abriss war umstritten und zog täglich viele Zuschauer an – auch mich. Ich habe die Demontage der Fassade und den Abriss über Monate mit der Kamera begleitet. Inzwischen umhüllt die Aluminiumhaut das neue Gebäude – die Leipziger haben ihre “Blechbüchse” wieder!

 

Katholische Kirche profan

Die zweite Propsteikirche der Leipziger St.-Trinitatis-Gemeinde befindet sich unweit des Stadtzentrums am Rand des Rosentales. Sie wurde nach Plänen der Bauakademie der DDR (mit Ausstattungsstücken des Berliner Metallbildhauers Achim Kühn) errichtet und 1982 fertiggestellt. Nach dem Umzug der Gemeinde in einen Neubau wurde die Kirche im Mai 2015 entweiht, “profaniert”. Damit handelt es sich bei diesem Gebäude, das inzwischen unter Denkmalschutz steht, nicht mehr um eine Kirche. Die Bilder sind kurz nach der Entweihung entstanden.